Essen & Trinken

Südtirol schmeckt nach Zuhause und Fernweh

25 Februar' 26

Kulinarischer Sehnsuchtsort: Südtirol kommt nach Deutschland

Manchmal beginnt ein Urlaub nicht mit dem Kofferpacken, sondern mit einem Duft. Mit dem rauchig-würzigen Aroma von Speck, dem ersten Schluck eines charaktervollen Weins oder der herben Tiefe eines Espressos. Südtirol – für viele ein Versprechen aus Bergen, Licht und alpiner Klarheit – wird in den kommenden Monaten in Deutschlands Gastronomie und Hotellerie noch präsenter spürbar sein. Über Produkte, die ihre Herkunft erzählen.

Eine Unternehmerreise nach Bozen, initiiert vom DEHOGA Bayern gemeinsam mit IDM Südtirol und der Italienische Handelskammer München-Stuttgart, hat kürzlich gezeigt, wie stark diese Herkunft wirkt. Drei Tage lang ging es nicht um Trends, sondern um Haltung: Wie schmeckt eine Region, die sich ihrer Identität sicher ist?

Speck, der Geschichten trägt

In Schlanders wird bei Recla deutlich, was geschützte Herkunft bedeuten kann. Südtiroler Speck g.g.A. reift hier in klarer Bergluft nach festen Regeln, die Tradition und Qualitätsbewusstsein verbinden. Entscheidend ist jedoch mehr als das Verfahren: Es ist das Bewusstsein, dass jedes Produkt ein Stück Landschaft in sich trägt. Wer künftig in Deutschland eine feine Speckscheibe auf dem Teller findet, begegnet vielleicht genau diesem Zusammenspiel aus Geduld, Handwerk und alpiner Prägung.

Kaffee mit alpinem Charakter

Dass Spitzenkaffee nicht zwingend aus einer Metropole stammen muss, beweist Alps Coffee in Partschins. Ausgewählte Bohnen, sorgfältige Röstung und nachhaltige Beschaffung sind hier Selbstverständlichkeit. Das Ergebnis ist mehr als ein Wachmacher am Morgen – es ist ein Statement. Ein Kaffee, der in deutschen Hotels und Restaurants künftig häufiger eingeschenkt wird, trägt diese Handschrift: fein austariert, klar im Profil, mit einem Hauch Bergluft im Abgang.

Von der Frucht ins Glas

In Eppan verbindet die Brennerei Walcher alte Destillierkunst mit Neugier. Obstbrände, Aperitifs, Liköre und fassgereifte Essige entstehen hier mit Präzision und Experimentierfreude. Spirituosen werden nicht als Beiwerk verstanden, sondern als eigenständige kulinarische Erzählung. Wer künftig in einer deutschen Bar einen charaktervollen Aperitif genießt, erlebt vielleicht ein Stück Südtiroler Innovationsgeist.

Wein als Gemeinschaftswerk

Ein architektonisches Zeichen setzt die Kellerei Bozen. Als Genossenschaft bündelt sie das Wissen zahlreicher Winzer und vereint unterschiedliche Höhenlagen und Mikroklimata in ihren Weinen. Bei einer Verkostung wird spürbar, wie vielschichtig diese alpine Weinwelt ist: mineralisch, frisch, von der Sonne getragen. In Deutschland werden diese Weine zunehmend auf Karten auftauchen – nicht als modisches Accessoire, sondern als authentische Botschafter ihrer Region.

Handwerk, das verbindet

Die Region Südtirol zeigt, wie aus regionalen Zutaten zeitgemäße Gerichte entstehen. Es geht um Respekt vor dem Produkt – und darum, dass Qualität im Umgang und im Bewusstsein beginnt.

So wird Südtirol in Deutschland erlebbar, noch bevor der erste Gipfel ins Blickfeld rückt. Vielleicht ist es genau dieses Zusammenspiel aus Herkunft, Handwerk und Gesinnung, das neugierig macht. Ein Vorgeschmack auf die nächste Reise. Oder ein kleines Stück Urlaub, das schon jetzt auf dem Teller liegt.

 

©suedtirol

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